Herzlich Willkommen auf meiner Homepage!

Die Liebe hat mich nach Mecklenburg-Vorpommern geführt. Vom ersten Tag an habe ich mich in unserem wunderschönen Landkreis wohlgefühlt und die Menschen, die hier leben, achten und schätzen gelernt. Natürlich engagierte ich mich von Anfang an für unsere Region – im Heimatverein, im Kreistag, im Landtag und in vielen Initiativen, Vereinen und Organisationen wie der Volkssolidarität. Und ich möchte weiter mitmachen – ganz vorn an der Spitze des Landkreises. Ich will Landrätin werden, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit Ihnen und mit Euch, dafür zu sorgen, dass unsere Städte und Dörfer noch attraktiver, lebens- und liebenswerter werden.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu meiner politischen Arbeit und zu meiner Person.

Viel Spass beim Surfen.

Ihre Jacqueline Bernhardt

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Täter-Opfer-Ausgleich und Schulsozialarbeit muss weiterhin gesichert sein

15. Januar 2019  Uncategorized

Auf meiner Tour durch den Wahlkreis besuchte ich gemeinsam mit der Vorsitzenden der linken Stadtfraktion Ludwigslust, Melitta Roock, zunächst den Verein Jugendhilfe in Ludwigslust. Gesprächsthema war die Situation im Täter-Opfer-Ausgleich in Mecklenburg-Vorpommern. Sowohl die Geschäftsführerin des Vereins Liane Bäu als auch wir zeigten uns irritiert über die Entwicklung im Täter-Opfer-Ausgleich. Die Fälle des Täter-Opfer-Ausgleichs sind in Mecklenburg-Vorpommern seit 2013 um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Diese Entwicklung ist nur schwer nachvollziehbar. Nur mit dem demografischen Wandel ließe sie sich jedenfalls nicht erklären, weshalb ich diesbezüglich noch einmal bei der Regierung nachfragen werde. Vor dem Hintergrund des Rückgangs der Fälle des Täter-Opfer-Ausgleichs überlegt auch der Verein Jugendhilfe e.V., wo noch für 10 Stunden pro Woche ein Mitarbeiter beschäftigt ist, dieses wichtige Feld aufzugeben.

Frau Liane Bäu Jugendhilfe e.V.


Ein weiteres Thema war die Schulsozialarbeit. Erfreulich sei hier, dass der Verein kürzlich drei neue Mitarbeiter einstellen konnte. Diese würden nach Tarif bezahlt und fühlten sich im Verein sehr wohl. Frau Bäu machte jedoch klar, dass es der Schulsozialarbeit vor Ort nicht förderlich sei, wenn verschiedene Finanzierungsquellen, wie Europäische Sozialfondmittel, Kreismittel und Gemeindemittel eingesetzt werden, bei diesen unsicher ist, wie es ab der neuen Förderperiode ab 2021 weitergeht. Ein klares Bekenntnis des Landes sei bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit notwendig. Im Rahmen der in diesem Jahr stattfindenden Haushaltsplanungen des Landes für den Doppelhaushalt 2020/2021 ist die Absicherung der Schulsozialarbeit aus Sicht der Linksfraktion M-V ein wichtiges Anliegen. Deshalb bringt die Linksfraktion im Januar 2019 in den Landtag einen Antrag ein, wo es u.a. um die langfristige Absicherung der Jugend- und Schulsozialarbeit geht. 

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Start ins neue Jahr – doch alte Sorgen und Nöte verschwinden nicht einfach

11. Januar 2019  Uncategorized

Am Montag dieser Woche setzte ich meine Bereisung verschiedener Wohlfahrtsverbände in meinem Wahlkreis fort.

Lebenshilfe (v.l.) Dr. Almut Schulz, Reinhard Schernau

Neben einem Besuch der Lebenshilfe in Ludwigslust und des Arbeiter-Samariter-Bundes in Hagenow stand der Besuch der DRK Schwangerschaftsberatung auf dem Plan. 

ASB-Hagenow Herr Meyer

Die Arbeit dieser Verbände ist unglaublich wichtig und kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Für mich als Landtagsabgeordnete ist es bedeutend, im Landtag getroffene Entscheidungen vor Ort zu hinterfragen. So gab es beispielsweise vor zwei Jahren eine Umstellung des Anerkennungsverfahrens bei Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen. Die Träger dieser wichtigen Beratungsstellen müssen sich alle drei Jahre wieder bewerben. Bei den Mitarbeitern vor Ort birgt das die Unsicherheit, wie es nach den drei Jahren weitergeht. Das werde ich Landtag erneut thematisieren.

DRK-Schwangerschaftsberatung Hagenow Frau Milkau

Als großes Problem des Arbeiter-Samariter-Bundes habe sich der Fachkräftemangel in der Kinder- und Jugendhilfe gezeigt. Fachkräfte müssen entsprechend entlohnt werden und wir müssen auf geänderte Bedarfe reagieren. Deshalb bin ich froh, dass wir als Kreis selbst Erzieher zukünftig ausbilden wollen.

ASB-Freizeithaus „Sausewind“ Hagenow Frau Simone Förster
Andrea Flint City Croques in Boizenburg

Dienstag besuchte ich Boizenburg und Frau Andrea Flint Inhaberin des City Croques, sie ist ein meisterhaftes Beispiel für Ehrenamt und Engagement für zahlreiche Projekte, Vereine wie zum Beispiel: Schule mit Herz, Feuerwehren und fair_bock(t).

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Finanzielle Sicherheit für das Bildungszentrum Schabernack e.V. herstellen

11. Januar 2019  Uncategorized

Zur Antwort auf die Kleine Anfrage „Finanzausstattung von Schabernack – Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe e.V.“ (Drucksache 7/2915):

Die Landesregierung will die Situation um die mangelhafte Finanzierung der Ausbildungsstätte Schabernack weiterhin nicht wahrhaben. Seit Jahren weist das Land die Verantwortung von sich, für eine auskömmliche Finanzierung und damit Sicherheit und Stabilität der Bildungsstätte zu sorgen. Für die Bildungsstätte, die Fachkräfte unter anderem der Kinder- und Jugendarbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Kindertagesförderung fort- und weiterbildet, stehen jährlich 402.000 Euro aus dem Landeshaushalt zur Verfügung. Damit wird die Arbeit von Schabernack mit derzeit 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grundfinanziert.

Im Jahr 2018 fielen Mehrbedarfe in Höhe von 200.000 Euro an, die aus Mitteln für die Qualifikation in der Kindertagesförderung finanziert wurden. Die eingestellten Mittel für die Bildungsstätte Schabernack reichen jedoch nicht aus. Die Übernahme der Kosten für Investitionen schiebt das Land weiter von sich. Der kontinuierliche Anstieg der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen bleibt im Haushalt unberücksichtigt. In den kommenden Jahren werden die Aufgaben und Bedarfe zur Qualifikation von Fachkräften nicht nur bestehen bleiben, sondern weiter zunehmen.

Die Erhöhung der Mittel für das Bildungszentrum ist dringend geboten, um Verlässlichkeit und Kontinuität für Schabernack e.V. und die Fachkräfte im Land zu schaffen. Die Linksfraktion unterstützt daher die Forderung nach einer Erhöhung der Mittel um 250.000 Euro mit dem nächsten Landeshaushalt, damit die Bildungsstätte den staatlichen Auftrag der Fortbildung in der Kinder- und Jugendhilfe erfüllen kann. Die Gelder müssen verstetigt und fest im Landeshaushalt für Schabernack e.V. eingeplant werden.

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Aufklärungswille der Katholischen Kirche in M-V zu begrüßen

09. Januar 2019  Uncategorized

Zum heutigen Expertengespräch zu den Missbrauchsfällen in der Katholischen Kirche im Sozialausschuss:

Meine Fraktion begrüßt den Aufklärungswillen der Katholischen Kirche im für Mecklenburg zuständigen Erzbistum Hamburg, der sich wohltuend von anderen Erzbistümern in Deutschland unterscheidet.

Die Beauftragte des Erzbistums hat einen umfänglichen Bericht gegeben und bereitwillig Nachfragen beantwortet, wie der Missbrauch in den Jahren 1946 bis 2015 aufgearbeitet wird. Wichtig ist dabei das Bekenntnis, an der Seite der Opfer zu stehen und nicht die Täter schützen zu wollen. Anerkennung, Aufarbeitung und Prävention sind die Grundsätze, mit denen die Kirche Konsequenzen aus dem Leid der Betroffenen ziehen will. Eine maßgebliche Rolle spielen dabei die Rolle der Täter und das geschlossene System Kirche

Erste Schritte sind bereits eingeleitet. Neben strukturellen Maßnahmen soll eine ‚Kultur der Achtsamkeit‘ etabliert werden. So kann die Aufklärung in der Katholischen Kirche auch für unsere Gesellschaft insgesamt wichtige Erkenntnisse liefern, wie sexueller Missbrauch vermieden und aufgedecktwerden kann. Notwendig sind dafür aber auch Anlauf-, Beratungs- und Opferhilfestellen sowie eine Ausweitung der Verjährungsfristen. Opfer sind oft erst nach Jahrzehnten in der Lage, sich zu offenbaren und den traumatischen Erlebnissen zu stellen, um diese zu verarbeiten.

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Personalschlüssel in den Kitas endlich auskömmlich und verbindlich regeln

08. Januar 2019  Uncategorized

Zur heutigen Kabinettsberatung über den Gesetzentwurf zur Einführung der kostenfreien Kita ab 2020: 

Meine Fraktion erwartet, dass in dem Gesetzentwurf zur Änderung des KiföG auch Qualitätsverbesserungen vorgesehen sind. Das fordern wir, die Gewerkschaften und Spitzenverbände seit Jahren. Die Personalschlüssel müssen endlich auskömmlich und landesweit verbindlich geregelt werden. Nur mit guten Rahmenbedingungen können Kinder gut betreut und Erzieherinnen und Erzieher in den Einrichtungen gehalten und neue hinzugewonnen werden. Qualitätsverbesserungen und Beitragsfreiheit dürfen nicht gegeneinander ausspielt werden, beides ist möglich, machbar und notwendig. 

Neben spürbaren Verbesserungen der Qualität in den Kitas muss auch eine angemessene und landesweit einheitliche Vergütung von Tagespflegepersonen verankert werden. Die Petition des Landesverbandes für Kindertagespflege, die jetzt dem Landtag übergeben wurde, unterstützen wir ausdrücklich.

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